Steingrün I.

Opfer des 1. Weltkrieges

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Nach den neusten Erkenntnissen sind insgesamt 28 Steingrüner Mitbürger aus dem 1. Weltkrieg nicht nach Hause zurückgekehrt - das entsprach ca. 4% der damaligen Steingrüner Einwohnerschaft.

Die Errichtung dieses Denkmals ist den Steingrüner Soldaten, welche Mitglieder des Vereins gedienter Soldaten Haslau waren und einigen einflussreichen Bürgern von Steingrün zu verdanken. In den letzten Augusttagen des Jahres 1938 wurde mit dem Bau begonnen. Die Erstehungskosten waren nicht allzu hoch, denn der Stein (Quarz) wurde vom Rommersreuther Schweiz geholt, wo man ihn nur aufzuladen brauchte. Alle Arbeiten vornehmlich die Steinmetzarbeiten, wurden ehrenamtlich ausgeführt. Die dennoch entstandenen Kosten wurden bei der Enthüllungsfeier am 11. Juni 1939 durch Abzeichenverkauf und den Reingewinn eines errichteten Glückshafens gedeckt. 23 Namen von Kriegs opfern 1914/18 waren auf dem Denkmal verzeichnet.

In der Nachkriegszeit wurde die Gedenktafel des Steingrüner Kriegerdenkmals teilweise zerstört. Das Denkmal-Gestein befindet sich heutzutage auf einem Privatgrundstück, dessen Eigentümer leider keine Interesse an einer Restaurierung dieses Denkmals hat.

Quelle: Heimatgruppe Haslau u. Umgebung, Dettelbach

Steingrüner KriegerdenkmalSteingrüner Kriegerdenkmal 2020

Steingrüner Kriegerdenkmal Juni 2020, © Thonbrunn

 

Nachname Vorname Geboren Dienstgrad, Truppenteil Gefallen
/Vermißt
Todesort
Biedermann Andreas 1885 Schütze
im Sch.R. 6,
MG Komp. I
12.11.1917 Gefallen gegen Italien
Fischer Georg 04.07.1892 Infanterist 18.10.1915 Gefallen am Piowerna Hang in Galizien
Fischer Georg ? Infanterist 1918 Benerein
Fischer Johann 1877 Infanterist
im Landsturm-I. R. 6,
6. Komp.
02.1916 In russischer Kriegsgefangenschaft gestorben, Petropavlovsk, Akmolinsk gebiet, Kazakhstan
Fritsch Adam 26.03.1887 Infanterist
im I.R. 73,
14. Komp.
1915 Gefallen in Russland
Fritsch Georg 1886 Schütze
im Sch.R. 6,
MG Komp. III
10.12.1917 Gestorben in Italien
Fritsch Max ? Infanterist 1917 Russland
Jobst Adam 26.01.1897 Arbeiter
Abteilung 45
15.06.1915 Gestorben im Feldspital Nr. 10/3, Taraezköz, Ungarn
Jobst Albert 1898 Infanterist
im I.R. 73,
2. Komp.
09.11.1916 Gefallen am Monte Colombaro, Italien
Kaim Adam 1876 Infanterist
im Landsturm-I. R. 6,
7. Komp.
25.12.1916 Gefallen gegen Italien
Kaim Baptist ? Infanterist 1915 Gefallen
Künzl Karl 20.12.1892 Infanterist
im Landsturm-I. R. 6,
2. Ers. Komp.
12.12.1914 Gestorben Feldlazarett Valjevo, Serbien
Müller Georg 1879 Infanterist
im I.R. 11,
1. Komp.
02.09.1915 Gefallen in Galizien
Müller Georg ? Feldwebel 1915 Gefallen in Galizien
Ploss Adam 1889 Infanterist
im I.R. 91
02.05.1916 Gestorben im Lazarett Asch
Procher Karl ? Gefreiter 1916 Gefallen gegen Italien
Pröckl Georg 1892 Infanterist
im I.R. 73,
7. Komp.
21.05.1916 Gefallen am Marcai-Rücken, Italien
Reiser Josef ? Zugsführer 1916 Gestorben in Steingrün
Rössler Johann 04.06.1995 Infanterist
im Landsturm-I. R. 6
21.11.1914 Gefallen
Rustler Adam 1897 Infanterist
im Landsturm-I. R. 6,
11. Komp.
1916 Gefallen gegen Italien
Seidel Johann 1891 Gefreiter
im I.R. 73,
8. Komp.
? Gefallen gegen Italien
Stingl Josef ? Infanterist 1917 Gefallen gegen Italien
Uhl Georg 1894 Sappeur,
Sappeurbataillon Nr. 8,
7. Komp.
20.06.1917 Gefallen gegen Italien
Wagner Adolf ? Infanterist 1916 Gefallen in Galizien
Winkler Michael 1878 Infanterist
im Landsturm-I. R. 6,
6. Komp.
7.-10.5.1915 Gefallen in Galizien
Winkler Georg 22.08.1894 Infanterist
im Landsturm-I. R. 6,
1. Komp.
07.11.1915 Gefallen gegen Russland
Wohlrab Johann 1896 Infanterist
im I.R. 73,
3. Komp.
15.08.1916 Gefallen am Monte Colombaro, Italien
Zahner Christoph 1883 Infanterist
im I.R. 73,
2. Komp.
24.09.1914 Gefallen bein Sremska Rača, Drina, Serbien

Quelle: Ernst Franke / Eger

 

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